26 Mai 2015

Mein zweiter Besuch auf Inishmore ♥

Das ich bereits im vergangenen Jahr total begeistert von Inishmore war, könnt ihr HIER nachlesen. Auch bei unserer letzten Reise planten wir einen Ausflug auf die Insel ein, um dieses Mal die andere Inselhälfte zu besichtigen. Doch es kam natürlich ganz anders, als es geplant war.

Leider meinte es das Wetter in unserer ersten Urlaubswoche absolut nicht gut mit uns. Nebel und Regen wechselten sich ab. An diesem Tag hatten wir dann beides. Dadurch fiel unser ursprünglicher Plan, erneut Fahrräder auszuleigen, buchstäblich ins Wasser. Stattdessen entschieden wir uns vor Ort spontan für eine Bustour über die Insel, auch wenn das bedeutete, wir würden nur sehr wenig Neues sehen. Dafür blieben wir weitestgehend trocken!

Als erstes hielten wir vor einem alten Haus, wie man sie sich in Irland oft vorstellt, doch leider gibt es davon nicht mehr allzu viele...


Danach ging es nach Dun Aengus, wo wir im vergangenen Jahr schon waren. Ein zweiter Besuch lohnte sich dennoch, denn dieses Mal war auf Grund des Wetters und dadurch, dass wir dieses Mal so früh dort waren, so gut wie nichts los und man konnte vernünftig Fotos machen!


Es klarte dann doch noch ein klein wenig auf, kurz bevor wir uns wieder auf den Weg zum Bus machten. Es war schon irgendwie gruselig am Abgrund zu stehen, aber im Prinzip nichts als Nebel sehen zu können. Man wusste nicht, wie tief es wirklich hinunter ging. Perfekte Kulisse für einen Horrorfilm!


Auf dem Rückweg erfreute ich mich an den unzähligen kleinen Steinmauern. Wieder unten angekommen fanden wir noch eine kleine zerfallene Kirche, die wir uns noch etwas genauer ansahen. Der Durchgang war wohl für Kobolde gemacht, denn selbst ich konnte im Durchgang nicht gerade stehen.


Danach ging es zu einem der äußersten Inselpunkte, wo man die rauhe See vor sich hatte. Wären die ganzen Touristen nicht mit uns dort gewesen, wäre es ein super Ort um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und nichts anderes zu tun als aufs Meer hinaus zu schauen.


Zum Schluss ging es noch zu den "Seven Churches", wobei es eigentlich nur zwei sind, die total zerfallen sind. Zwischen ihnen liegt ein winziger Friedhof. Schön war es trotzdem. Ich liebe ja zerfallene Gebäude ♥ Und Friedhöfe bei so einem Wetter sind sowieso noch mal um einiges authentischer als bei Sonne.


Bevor es dann zurück in den Ort ging, machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an einer Bucht, wo man ein paar Seehunde sehen konnte. Leider nur hin und wieder einen Kopf, aber ich denke, wenn das Wetter denn dann mal wirklich gut ist, lassen sie mehr von sich sehen. Dort trafen wir auch einen sehr zutraulichen Hund, der scheinbar ein Streuner war, aber wirklich total lieb. Er wollte von allen Zuneigung und später begegneten wir ihm sogar noch im Ort, was eine ganz schöne Strecke war, die der Kleine zurück gelegt hatte. Die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre verbrachten wir dann noch mit ein bisschen "Shopping" und schließlich am Strand in Sichtweite unserer Fähre.

Es war wieder ein sehr schöner Ausflug, auch wenn das Wetter eher weniger gut war. Dennoch ist Inishmore einfach so toll, dass in meinen Augen das Wetter praktisch egal ist. Man muss einfach selbst nur das Beste aus der Situation machen!

Kommentare:

  1. Wieder einmal sehr schöne Fotos! Ich muss auch noch unbedingt zu Inishmore. Nächstes Jahr dann vielleicht. :)

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  2. So ein Klippen-im-Nebel-Foto ist natürlich ein äußerst reizvolles Mitbringsel :)
    Das ist eben das Tolle an Irland; Auch bei Regen ist alles authentisch und klasse xD

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